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Im Rahmen unseres Erasmus+ Programms durften wir in der vergangenen Woche Schülerinnen und Schüler einer französischen Berufsschule begrüßen – der Gegenbesuch zu unserem Aufenthalt in Frankreich zu Beginn dieses Jahres. Ziel des Austauschs war ein gemeinsames Demokratieprojekt, das junge Menschen beider Länder zusammenbringt, Perspektiven öffnet und die Bedeutung demokratischer Werte erlebbar macht.

Gemeinsam mit Schülern der Klassen Ki25-1 und Ki25-2 startete die Woche mit Kennenlernaktivitäten unter der Leitung von Herrn Diez. In einer offenen, herzlichen Atmosphäre wurden Kontakte geknüpft, gemeinsame Interessen entdeckt und die Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit gelegt.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf historisch-politischer Bildung. Mit Frau Schumann und Frau Groß besuchten die Schülerinnen und Schüler das Haus der Weimarer Republik. Dort setzten sie sich mit den Anfängen der deutschen Demokratie, ihren Erfolgen und Herausforderungen auseinander. Ein besonders eindrucksvoller Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald mit Herrn Wicht, Frau Groß und Frau Vogel. Die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte stärkte das Bewusstsein dafür, wie wichtig Menschenwürde, Toleranz und Zivilcourage für unsere demokratische Gegenwart sind.

Ein kulinarisches Highlight war das gemeinsame Kochen mit Unterstützung der Deutsch-Französischen Gesellschaft. In gemischten Teams wurde landestypische französische Küche zubereitet, Rezepte ausgetauscht und in entspannter Atmosphäre Gespräche über Kultur, Alltag und Demokratie geführt – ein genussvoller Brückenschlag zwischen beiden Ländern.

Kreativ wurde es im Cyanotypie-Workshop mit Herrn Korn. In diesem analogen Fotoverfahren gestalteten die Teilnehmenden gemeinsame Bildkompositionen, die – sinnbildlich den Austausch, neue Verbindungen und Perspektiven sichtbar machten.

Die Woche war für alle Beteiligten emotional bewegend, lehrreich und von zahlreichen persönlichen Begegnungen geprägt. Sie hat gezeigt, wie europäische Zusammenarbeit im Schulalltag gelebt werden kann: durch Dialog, gemeinsames Lernen und gegenseitigen Respekt. Wir danken allen Lehrkräften und Unterstützenden für ihr Engagement.

 

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